TOUCH

Berührung ist machtvoll. Sie heilt Kranke und beruhigt Gestresste. Sie lässt Kinder schneller wachsen und macht Testpersonen ehrlicher, spendabler und risikofreudiger.

Der Tastsinn ist eine Ur-Sprache, die unabhängig von anderen Kommunikationskanälen funktioniert – und niemals abgestellt werden kann.
Allerdings attestieren Haptik-Forscher unserer Gesellschaft eine chronische Berührungsarmut. Virtuelle Realitäten und Hi-Tech locken in eine Welt ohne Haut. Und oft wird Berührung auch bewusst vermieden, denn nicht erst seit #metoo weiß man auch um ihre dunkle Seite.

TOUCH erforscht Wirkung und Sprache der Berührung in einem feinsinnigen, leisetretenden, neugierigen Duett, das einmal mehr die stilistischen Grenzen des zeitgenössischen Steptanz erweitert.

Denn auch der tap dance ist traditionell frei von Berührung. Echten körperlichen Kontakt wie beim Pas de Deux im Ballett oder beim „Partnering“ im zeitgenössischen Tanz gibt es im Step nicht. Bis jetzt.
Funktioniert Steptanz, wenn sich Bewegungslinien verweben? Wenn man ständig angefasst wird? Ständig jemand „an sich dran“ hat?

TOUCH versucht einen Pas de Deux des Steptanz. Transparent, sensibel, hellwach.

Tänzer*innen & Team

Tanz

Helen Duffy
Nik Kemeny

Choreographie

Sebastian Weber + Company

Choreographie-Assistenz

Michela Pesce

Produktion

Gesa Volland und Sebastian Weber GbR in Kooperation mit
LOFFT — Das Theater

koproduziert durch das Hessische Staatsballett in Rahmen der Tanzplattform Rhein Main

Gefördert von

Stadt Leipzig, Kulturamt

Hessisches Staatsballett

Produktionsdetails

Dauer

30 Minuten

Team

2 Tänzer*innen
1 Assistenz
1 Techniker bei Bedarf

Bühne

Minimum 8 x 6 m, Black Box, Holzboden oder schwarzer Tanzteppich auf Holzboden

Aufbau und Performance am selben Tag sind möglich.

TOUCH: ein Pas de deux des Steptanz
TOUCH tap dance production