a hybrid of cultures & klischees

FOLK FICTION

Hybride Folklore

In FOLK FICTION erfindet die Sebastian Weber Dance Company ihre eigene Folklore: ein rauschhafter Mix von Kulturen und Klischees, gleichzeitig oberflächlich und archaisch, lachhaft und lebensnotwendig, frei erfunden und doch real wirksam. Das Stück ist ein rauschhafter Kommentar zu Fragen nach kollektiver Identität und findet seine Antworten im Hybriden, Irritierenden, ständig Bewegten.

Presse über FOLK FICTION

Tänzerische Urgewalt zum Nachdenken

„Da werden tatsächlich alle Körper zu Instrumenten, bei denen die Energie aus den Fußsohlen, aus den Zehenspitzen durch alle Körperteile hindurch fließt bis in die Arme und die Fingerspitzen. Eben jene Energie versetzt schließlich alle und alles in unwiderstehliche Bewegung.

Momente der Ruhe, der Konzentration, in denen alle Tänzer im abgedunkelten oder nur sparsam erhellten Raum zueinanderfinden, zu einem großen Körper werden, verstärken die Dynamik dieser im nächsten Augenblick wieder aus- und losbrechenden tänzerischen Urgewalt noch. Einer Urgewalt, der zu widerstehen kaum möglich scheint. Das stimmt bei aller Begeisterung, die sich in lang anhaltendem Beifall der Premierenbesucher niederschlägt, auch nachdenklich. Urgewalt gibt es schließlich in vielerlei Form, in Gruppen strukturierender, manipulierender, vor allem auch intrikater und gerade deshalb gefährlicher. Die Message von „Folk Fiction“ sitzt. “

— Rhein-Neckar Zeitung

Premiere am Theater Koblenz

Bühnenfotos von Katharina Diehlenhein:

Proben zu FOLK FICTION

Probenfotos aus der ersten Recherchewoche in Leipzig. Von Jörg Singer:

Gastspielförderung

FOLK FICTION ist nach COWBOYS das zweite abendfüllende Stücke des mehrjährigen Projekts TAP TRANSFORM und wird im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes gefördert. Die Kooperation von LOFFT — Das Theater, dem Theater Koblenz und der Sebastian Weber Dance Company dauert bis Ende 2020 und widmet sich ambitioniert der Entwicklung einer bildstarken, groovenden und dramaturgisch schlüssigen Form von zeitgenössischem Stepptanz.

Im Rahmen des Doppelpass-Programms, werden auch Gastspiele der Produktionen besonders gefördert. Ziel ist der Ausbau eines nachhaltigen Netzwerks von Produktionspartnern für die Sebastian Weber Dance Company.

Produktionsdetails

Dauer

ca. 65 Minuten

Team

7 Tänzer*innen
1 Assistenz
1 Techniker bei Bedarf

Bühne

Minimum 10 x 7 m, besser 12 x 10.
Black Box, Holzboden oder schwarzer Tanzteppich auf Holzboden

Mit gutem lokalem Technikteam sind Aufbau und Performance am selben Tag möglich.

Besetzung & Team

Tanz

Andrea Alvergue
Helen Duffy
Janne Eraker
Vilma Kananen
Nikolai Kemeny
Samuel Vère
Sebastian Weber

Choreographie

Sebastian Weber + Company

Choreographie-Assistenz

Michela Pesce, Andrea Alvergue

Dramaturgie

Steffen Fuchs

Kostümbild

Anna Spenn

Produktionsleitung

Josepha Vogel

Fotos

Tom Dachs (Plakat und Bühnenfotos)

Jörg Singer (social media content, Proben- und Backstage)

Produktion

Gesa Volland und Sebastian Weber GbR in Partnerschaft mit dem Theater Koblenz und LOFFT — Das Theater.

Gefördert von

Kulturstiftung des Bundes, Fonds Doppelpass